
Sleep already
October 24th, 2011liebe Liebe:”Liebe!”
October 22nd, 2011Die Liebe ist ein seltsames Spiel. Sie wandert von dem einen zum Andern. Shake Hands, Shake Hands, Dein Herz liebt einen Andern. Shake Hands, Shake hands, Drum gebe ich dich frei. Ich will dich nie wieder küssen. Ich will dich nie wieder vermissen. Ich wünsch dir einen Virus. Ich wünsch dir fiese Pickel ins Gesicht.
Nichts wurde so oft besungen wie die Liebe und besonders ihre Enttäuschungen. Wer einmal Liebeskummer hatte, weiß warum das so ist. Du liebst mich icht. Du liebst mich nicht. Du liebst mich einfach nicht. Du liebst mich nicht. Du liebst mich nicht. Wie ein Mantra wird es immer wieder wiederholt und es scheint nichts wichtigeres auf der Welt zu geben als diesen einen Schmerz, auf den man sich fokusieren muss um nicht in tausend Stücke zu zerspringen.
Ich habe genug davon. Genug von der Liebe und ihrem einnnehmenden Wesen. Da bleibt nichts für mich übrig. Meine Konzentration geht gegen Null. Die Liebe ist nicht umsonst eine Leidenschaft die Leiden schafft. Es wird Zeit der Liebe den Rücken zu kehren. And I’m never gonna dance again. Bis ich in der nächsten Beziehung angekommen bin wie an einem kalten Buffet, das nach und nach leergeräumt wird. Alles Inklusive.
Wenn dann das letzte bißchen heiße Luft verdampft ist heißt es wohl durchhalten. Wobei ein durchhalten einer Liebe doch nicht gerecht wird, oder? Und der Kuss der wahren Liebe bleibt immer von einem Hauch Mysterium umhüllt. Der Funke darf nicht verlöschen. Tja meine Damen und Herren. Jetzt müssen sie sich entscheiden zwischen a) Beziehung retten b) easy way out und c) offenes Arrengement. Die Wahl bleibt ihre. Doch verbrennen sie nicht.
My Spexx-Der günstige Online-Optiker
October 2nd, 2010[Trigami-Review]
Ich bin immer mal wieder auf der Suche nach günstigen Optikern, um nicht zu tief in die Tasche greifen zu müssen, wenn ich mir einmal eine Brille zulegen will. Heutzutage gibt es ja so ziemlich alles online, auch Optiker. So einer ist My Spexx und den hab ich jetzt mal getestet. Read the rest of this entry »
Palatschinken füttern den Bauch, nicht das Verständnis für größere Zusammenhänge
September 12th, 2010Das Leben ist eine Palatschinke. Für die meisten unverständlich, für manche köstlich, bis zu einem gewissen Maß, für mich nichts halbes und nichts ganzes, aber immer mal wieder einen Versuch wert. Vielleicht scheint mir der Vergleich so naheliegend, weil ich gerade einen Happen zu viel gegessen habe, um (stecke mir gerade die Kopfhörer ins Ohr, um mich nicht nur auf eine Sache konzentrieren zu müssen) sie noch gut zu finden.
Palatschinken sind ein zwiespältiges Essen. Ich akzeptiere sie nicht als vollständige Malzeit, werden sie einem doch immer wieder als solche dargeboten, da sie sowohl süß, als auch salzig genossen werden kann. Dennoch wird sie für mich
immer die ewige Nachspeise bleiben und wird am besten mit Marillenmarmelade und etwas Puderzucker genossen. Hatte ich schon mal erwähnt, dass ich ein kulinarischer Nazi sein kann? Schnitzel isst man ja auch weder mit Ketchup noch Pommes, sondern mit einem Zitronenschnitz und vielleicht etwas Salz. Vom Schwein sollte es auf gar keinen Fall sein, im besten vom Kalb sonst Pute. Schweineschnitzel finde ich absolut barbarisch, obwohl ich es vielleicht angesichts meiner restlichen halben Palatschinke nicht vom Teller schubsen würde, nur um den Teiggeschmack loszuwerden.
Die Palatschinke hab ich nur rausgebraten, weil nichts anderes da war. Man braucht ja nicht viel. Etwas Mehl, ein Ei, eine Prise Salz und Milch. Butter zum braten. Fertig. Vielleicht etwas Belag. In meinem Fall Käse, Tomaten, Zuccini. Für die meisten Menschen sind Palatschinken nicht gerade ein Notessen. Für mich absolut. Vorhin lag ich im Bett und konnte nur an Essen und mich endlich mal wieder zu verlieben denken, denn was nützt es, wenn man sich mit einem leeren Bauch nicht verliebt? Richtig. Gar nichts.
Also schaffe ich wenigstens eines der beiden Probleme aus der Welt, meinen Hunger, da sich das, aufgrund meiner Herkunft und meinen Talenten am leichtesten beheben lässt. Das Problem des sich nicht verliebens schüre ich von Zeit zu Zeit mit Teenagerfilmen über die ersten romantischen Erlebnisse. Etwas albern, ich weiß und auch nicht besonders hilfreich, aber in Teenagerfilmen über die Liebe ist alles sehr schön klar. Man weiß genau, was auf einen zukommt und es ist noch aufregend einfach miteinander zu reden. Je älter man wird, desto mehr Stufen des Kennenlernens werden einfach mal so übersprungen. Vielleicht ist das das Problem. Ich halte mich nicht mehr an die Reihenfolge.
Eigentlich gehört es zum Pflichtbewusstsein, erstmal mindestens zwei bis drei Wochen lang im Geheimen für jemanden zu schwärmen, sich auszumalen, wie es wäre,
mit dieser Person zu sprechen, vielleicht sogar Händchen zu halten. Dann kann man sich ganz zufälllig immer mal wieder über den Weg laufen bis man locker ins Gespräch kommt, sich aus Aufregung dauernd verhaspelt und schließlich gipfelt das ganze Unterfangen im ersten, den-Boden-unter-den-Füßen-wegziehenden Kuss. Das ist der absolute Höhepunkt der Geschichte, man ist natürlich ab sofort ein Paar, denn ein Kuss beweist absolute Verliebtheit. Sogar eine kleine Berührung kann schon ein Bekenntnis sein.
Aber inzwischen bin ich ja so abgeklärt, dass ich keinerlei Aufregung mehr empfinden muss für irgend ein Ereignis dieser Art und anstatt mich mit dieser ernüchternden Erkenntnis auseinanderzusetzen und mit der Tatsache, dass Jugendfilme nicht umsonst für Jugendliche gedreht werden, bekämpfe ich lieber meinen nächtlichen Hunger mit einer nach meinem kulinarischen Standard korrekter Mahlzeit.
MAHLZEIT!
